30 Jahre Erasmus+, 10 Jahre Workplacement

30 Jahre Erasmus+, 10 Jahre Workplacement

Am internationalen Erasmus+ Tag, dem 10. Mai 2017, wurde das zehnjährige Bestehen des Workplacement an den Schulen des BFI mit einem besonderen Festakt gefeiert. Gemeinsam mit ehemaligen und zukünftigen PraktikantInnen, sowie Gästen aus den Partnerstädten Brünn, Budapest und Bratislava, der Nationalagentur Erasmus+ Bildung, der gpa-djp, des Stadtschulrates für Wien, von SOS Mitmensch, der Universität Wien und des Schulerhalters BFI Wien wagten wir einen Rückblick auf ein erfolgreiches Jahrzehnt.

Bei der Veranstaltung gab es neben einem Impulsreferat von Dr. Peter Jordan, Mitglied der Akademie der Wissenschaften und Professor an der Universität Wien und Klagenfurt, zum Thema: „Genutzte und ungenutzte Potenziale der Rolle Mitteleuropas in Europa“ und den Berichten ehemaligen TeilnehmerInnen, die Möglichkeit zur Vernetzung.

Natürlich möchten wir an dieser Stelle auch einige unserer Gäste zu Wort kommen lassen:

Leute meiner Generation lebten am Eisernen Vorhang, der fast die Hälfte der Grenzen Österreichs umfasste. Internationalität war in unserer Ausbildung kein Thema, eine Urlaubsreise nach Italien das Maximum. EU-Bildungsprogramme bieten der heutigen Generation schon von sehr früh an Möglichkeiten, grenzüberschreitend zu lernen und zu arbeiten. Durch das Engagement unserer LehrerInnenschaft bietet das Workplacement unseren SchülerInnen die Chance, praktische Erfahrungen im benachbarten Ausland zu sammeln, neue Menschen, neue Kulturen kennen zu lernen und damit von Beginn an sich daran zu gewöhnen, in einem internationalen Umfeld gewandt aufzutreten und Ängste und Vorurteile abzubauen. Insofern eine tolle Möglichkeit sich auf die Arbeitswelt von heute und morgen vorzubereiten. (Franz-Josef Lackinger, Geschäftsführer des BFI Wien)

 

Das Workplacement an den Schulen des BFI Wien fördert nicht nur die Persönlichkeitsbildung der jungen PraktikantInnen, indem sie in eine neue Rolle schlüpfen und ihren kulturellen und fachlichen Horizont erweitern können. Es weckt auch wieder das Interesse in Österreich an seinen östlichen Nachbarländern, das auch nach der politischen Wende im Osten und trotz eines starken Engagements österreichischer Unternehmen in dieser Region nicht weit verbreitet ist. (Peter Jordan, Österreichische Akademie der Wissenschaften)

 

Das Workplacement-Projekt der Schulen des BFI Wien gehört in die Kategorie Vorzeigeprojekte im Programm Erasmus+ Berufsbildung. Es zeichnet sich besonders durch die Inklusion sozial benachteiligter TeilnehmerInnen, den Schwerpunkt auf osteuropäische Länder sowie durch die Zusammenarbeit mit global agierenden Firmen aus. (Frederic Bayersburg (Nationalagentur Erasmus+ Bildung)

 

Es war beeindruckend, mit welcher Energie und welchem Enthusiasmus die Jugendlichen von ihren Erfahrungen in der Arbeitswelt berichteten, die sie bei unseren Nachbarn gesammelt haben. Auch das Selbstbewusstsein in ihrem Vortrag war hervorstechend. (Max Koch, Vorsitzender SOS Mitmensch)

 

Es ist schön zu sehen, wie engagierte junge Leute und Lehrer die Idee der Europäischen Union mit Leben erfüllen. Ich wünsche dem Workplacement-Programm auch die nächsten zehn Jahre viel Erfolg! (Michael Huprich, ehemaliger Leiter des Österreich Institut Bratislava)

 

We have a very good experience cooperating with BFI. Every year we get a very capable intern, who always means a big help. And it is not just them, who learn and gain new experiences, but us, who are working with them. It was also great to participate at the 10 anniversary of the programme. It was good to see the school, which seems to have a great atmosphere and meeting with very committed teachers with good attitude toward students and their work. (Balázs Bábel, Metallergewerkschaft Budapest)

 

Ich habe persönlich während der Zeit in Bratislava viel gelernt, mich sehr gern für das Unternehmen eingesetzt, nette KollegInnen kennen gelernt und mich mit ihnen kulturell ausgetauscht, die Stadt genossen, mit anderen ProjektteilnehmerInnen Freundschaften geschlossen und tolle Erinnerungen fürs Leben mitgenommen. (Çetin Yilmaz, Bratislava, 2015)

 

Ich kann nur jedem empfehlen, der die Chance auf ein solches Projekt hat, diese auch zu nutzen. In einem anderen Land sowohl zu arbeiten als auch zu wohnen, und sei es nur für 3 Wochen, kann sehr interessant sein. (Kyrillos Awad, Bratislava, 2015)

 

Die drei Wochen in Budapest zählen zu meinen besten Erlebnissen und ich würde jedem raten, diese Erfahrung einmal im Leben zu machen. (Anna Bogosavljević, Budapest, 2015)

 

Mein Praktikum im Medienzentrum in Székesfehérvár war eine schöne und unvergessliche Zeit, da ich zum ersten Mal alleine in einem Land war, wo ich arbeiten musste und auf mich allein gestellt war. (Christa Karippakkattu, Székesfehérvár, 2016)

 

Wir hoffen auf weitere erfolgreiche zehn Jahre und freuen uns schon auf die Erfahrungsberichte unserer diesjährigen PraktikantInnen.

Vildana Arnautovic, Julia Lenzeder, Karl Pleyl und Peter Suster

Erasmus+ Workplacement
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