Auf dem Weg zur Schule und in den Caritas-Shop

Der Dokumentarfilm „Auf dem Weg zur Schule“ zeigt nicht nur, wie mühsam, beschwerlich und lang manche Schulwege sein können, sondern auch wie wichtig Kindern ihre Bildung und ihre Zukunft ist. Mit diesem Film begann die 2aS das neue Schuljahr. Lesen Sie, wie inspirierend das Gesehene für manche SchülerInnen war…

In der zweiten Schulwoche haben wir uns einen ganz besonderen Film angesehen, der Titel des Films ist „Auf dem Weg zur Schule“. In diesem Film geht es um vier Kinder, die einen ganz langen und aufwändigen Weg zur Schule haben. Die Namen dieser Kinder lauten Samuel, Zahira, Jackson und Carlito. Diesen Dokumentationsfilm haben wir uns im Fach Deutsch angesehen und danach haben wir uns mit dem Thema des Films ganz genau auseinandergesetzt, indem wir die vier gezeigten Kinder charakterisiert haben. Die meisten meiner MitschülerInnen haben Jackson aus Kenia charakterisiert. Er ist sehr selbstständig, er wäscht seine Schuluniform selbst, hilft seinen Eltern auf dem Feld und passt auf seine kleine Schwester auf, wenn sie zwei Stunden lang ganz alleine durch die Savanne laufen, um in die Schule zu kommen. Jackson möchte einmal Pilot werden und wir haben überlegt, ob er das schaffen kann. Wie gesagt, wir haben uns ganz genau damit beschäftigt. Wir haben auch eine Gruppenarbeit gemacht, wo wir die Vor- und Nachteile einer Schuluniform oder eines langen Schulwegs besprochen haben. Unsere Ergebnisse mussten wir dann vor der Klasse präsentieren. Ein paar Tage später hat uns unsere Deutschlehrerin dann einen Brief der Caritas diktiert. Mit einer Spende von € 7,- kann man ein Kind im Südsudan einen Monat lang ernähren. Meine Gruppe bestand aus Liridon, Marko, Lazar, Beste und mir. Der Brief hat uns sehr inspiriert. Und dann haben wir uns besprochen und jeder war einverstanden, € 1,40 zu geben.

Meine Kollegin Beste und ich gingen an einem Freitag zum Caritas-Shop auf der Mariahilfer Straße 77 und spendeten dort unsere € 7,- Wir erhielten eine Urkunde und jeder ein Armbändchen. Unsere Lehrerin war auch ganz begeistert von uns, dass wir uns für die Hilfe entschieden hatten.

Manuela Trailovic, 2aS