Flurreinigung durch die 2AS auf der Donauinsel

Eine Kooperation in den Fächern Deutsch und PBSK machte es möglich, dass wir an einem Dienstagnachmittag Ende März auf die Donauinsel fuhren, um dort im wahrsten Sinn des Wortes Hand anzulegen und Müll zu sammeln. Der Anlass war ein Bericht über die traurige Tatsache, dass die Donau täglich (!) 4 Tonnen Plastikmüll ins Schwarze Meer transportiert und dass Gewässerforscher der BOKU im Jahr 2014 zwischen Wien und Bratislava mehr Plastik als Fischlarven fanden. (Wiener Zeitung, März 2014) Wir waren erschüttert.

Hier einige Sätze und Gedanken, die die Schüler und Schülerinnen am nächsten Tag niederschrieben:

Durch die Flurreinigungsaktion hat sich mein Verhalten in Bezug auf Müll sehr verändert. Vorher habe ich den Müll da hingeworfen, wo ich gerade stand, da ich zu faul war, ihn in den Mistkübel zu schmeißen.

Wir sollten mit der Umwelt sorgsam umgehen und sie sauber halten, denn wir haben nur eine Welt.

Es war ekelig, alles aufzuheben; ich habe mich oft gefragt, wieso Menschen alles auf den Boden werfen, obwohl der Mülleimer nicht weit weg ist.

Wir sind an der Donau mit dem Fahrrad herumgefahren und haben geschaut, was wir finden können. Es gibt dort sehr viele Mistkübel, aber die Leute sind zu faul, den Müll dort hineinzuwerfen.

Ich war erschüttert, diesen ganzen Müll auf den Wiesen, im Wasser und auf der Straße zu sehen. Ich danke meinen Professorinnen für diese Exkursion, denn sie hat mir die Augen geöffnet. Der Ausflug war wirklich sehr schön und wir haben der Umwelt etwas Gutes getan.

Beim Sammeln habe ich mir viele Gedanken darüber gemacht. Es sind nicht immer die anderen, die den Müll wegwerfen…

Am nächsten Tag in der PBSK-Stunde haben wir alle darüber geredet, ich fand die Aktion super von unserer Klasse, jedoch war ich traurig, dass ich nicht mit gewesen war.

In meinem Kopf waren nur positive Gedanken, weil ich all dies für eine gute Tat halte. Ich finde, dass das eine gute und vorbildliche Aktion war.

Es war komisch, dass wir Müll von anderen wegräumten. Wenn ich spazieren gehe, achte ich nicht so auf den Müll, ich sehe ihn irgendwie nicht.