Grätzelinitiative Nachbarschaftstag

Die gesunde Idee der Schulen des BFI Wien für den Bezirk! „Neue Technologien können unser Leben bereichern und erleichtern“ Seziell für unsere Nachbarn im Seniorenwohnheim Haus Wieden stellten SchülerInnen der 2ES neue Technologien und Medien (Smartphones und programmiergare Lernobjekte) vor.

In Kleingruppen wurde die Nutzung und Handhabung von Smartphones, sowie die Funktionsweise und Bedienung von Robotern vermittelt. Es sollte das Interesse von SeniorInnen an neuen Technologien auf spielerische Art und Weise geweckt werden. Vorteile und Herausforderungen der neuen Technologien und Medien wurden diskutiert und aufgezeigt.

Im Vorfeld haben wir SchülerInnen der 2ES Handelsschulklasse der Schulen des BFI Wien zum Thema recherchiert, Informationen gesammelt und aufbereitet, Kurzreferate erstellt, Werbeplakate gestaltet, passende Kurzgeschichten aus der Schulbibliothek ausgewählt und die Präsentationen geübt.

Herr Prof. Karl Brendle hat uns bei der Vorbereitung im Unterricht betreut und stellte den Kontakt mit der Heimleitung, Frau Bakk.phil MA Amila Crnalic her. Die Veranstaltung wurde durch Aushang von Plakaten und am schwarzen Brett im Haus Wieden beworben.

Am Nachbarschaftstag, Fr. 25.06.2018, trafen wir uns zur Generalprobe im Forum unserer Schule und Herr Prof. Karl Pleyl ging mit uns nochmals die wichtigsten Punkte durch.

Wir SchülerInnen teilten uns im Haus Wieden um 9:30 auf drei Räume (Cafe, Aufenthaltsraum und Familienraum) in Kleingruppen zu je ca. 6 SchülerInnen auf, um leichter mit unseren NachbarInnen ins Gespräch zu kommen.

Im großen Cafe und im kleineren Aufenthaltsraum frühstückten noch einige SeniorInnen, andere waren eigens zum Nachbarschaftstag gekommen. Wir leisteten Ihnen Gesellschaft und plauderten über die Anwendungsmöglichkeiten von Smartphones für ältere Menschen. Gut, dass wir Plakate mit großer Schrift angefertigt hatten. So konnten wir auch Personen erreichen, die nicht so gut hörten. Die Kurzgeschichte „Die Semmeringbahn“ kam gut an und weckte Erinnerungen bei den SeniorInnen.

Die SeniorInnen wollten Ihre Meinungen kundtun und gehört werden. Es gab ein breites Meinungsspektrum:

„Ich brauche mein Handy, um mit meinen Enkel- und Urenkelkindern Kontakt zu halten.“

„Ich brauche das nicht!“

„Die neuen Technologien schenken uns mehr Zeit für Bildung.“

„Was sollen die durch die Roboter arbeitslos gewordenen Menschen bloß mit der vielen Freizeit anfangen? Wenn Menschen nichts zu tun haben, kommen sie nur auf dumme Gedanken.“

Danach kamen wir alle im Familienraum zusammen. Unterstützt wurden wir noch durch SchülerInnen aus der EDV-Schule des BFI Wien, die mit Prof. Franz Ramskogler zeigten, wie man Roboter programmieren und mit ihnen interagieren kann. So schrieb z.B. ein Roboter die Schriftzüge „bfi“ auf ein Plakat und mit einem anderen Roboter konnten wir mit SeniorInnen „Bing-Bong“ spielen. Zwischendurch wurde immer wieder über neue Technologien, ihre Auswirkungen auf die Gesellschaft und das tägliche Leben, über Jugend und Alter, Vergangenheit und Zukunft diskutiert und philosophiert.

Wir haben den Eindruck, dass unser Programm am Nachbarschaftstag bei den SeniorInnen auf reges Interesse gestoßen ist. Wir möchten gerne mit den SeniorInnen und den MitarbeiterInnen im HAUS WIEDEN in Kontakt bleiben und gerne wieder ein gemeinsames Projekt starten.

Veranstalter des Nachbarschaftstages:

  • Schülerinnen und Schüler der 2ES Handelsschulklasse der Schulen des BFI Wien, Betreuer: Pof. Karl Brendle, Prof. Karl Pleyl, Prof. Franz Ramskogler
  • Senioinnen und Senioren des Haus Wieden, Betreuung: Bakk.phil MA Amila Crnalic
  • Unterstützt von der Wiener Gesundheitsförderung (WIG)