Modell-UNO-Wien: 10. Jubiläumskonferenz - wir waren dabei!

Vom 25. – 27. Februar 2019 fand die Modell-UNO-Konferenz in Wien statt. Sechs engagierte und interessierte Schülerinnen und Schüler aus der 2CK nahmen mit ihrer Klassenvorständin, Mag. Vildana Arnautovic, daran teil. Die ersten beiden Tage fand die Konferenz am ZSU Schmelz statt, am Abschlusstag tagten wir in den ehrwürdigen Räumen der UNO-City.

Austausch zwischen den Teilnehmerinnen und Teilnehmern der unterschiedlichen Schultypen und Schulstufen so wie das gemeinsame Arbeiten an einem Ziel – unserer Welt friedvoller und toleranter zu gestalten – standen im Vordergrund dieser wichtigen Veranstaltung. In 10 Komitees zu Themen wie Klimaflüchtlinge, Todesstrafe, Ausbeutung der Arbeitskräfte in der Textilindustrie, staatlicher Waffenhandel oder Bildung für Mädchen diskutierten Oberstufenschülerinnen und Schüler aus ganz Österreich, Deutschland und Liechtenstein. Doch, was sagen die Teilnehmenden dazu?

 

Also das Konzept dieses dreitägigen Rollenspiels ist ziemlich simpel -  innerhalb einzelner Komitees werden reale Themen diskutiert und es werden Resolutionen verfasst und verabschiedet. Jeder der Teilnehmer vertritt dabei ein Land, in dessen Position man sich vor den Konferenzen einarbeiten muss. Dabei zählt die persönliche Meinung nicht, sondern nur die offizielle Position des zu vertretenden Staates möglichst realistisch wiederzugeben. Die Arbeit in den Komitees besteht zum Einen aus Debatten auf Grundlage, die an die echten Regelungen der Vereinten Nationen und die UN-Charta angelehnt ist, zum Anderen aus informellen Arbeitsphasen, in denen im Dialog verhandelt wird und in denen gemeinsam Entwürfe für Resolutionen erarbeitet werden.

 

Vor diesen drei Tagen war es mir unerklärlich wie Politik so schwer sein kann. Ich dachte mir man müsste einfach nur zu einem Kompromiss kommen und alle wären glücklich. Doch leider ist es viel schwieriger als es zunächst den Anschein hat es gibt viele Sachen die man berücksichtigen muss und vor allem ist die wichtigste Meinung die des Volkes, das es zu vertreten gilt. Man muss Lösungen finden, die die Interessen jedes einzelnen Staates beinhalten und Argumente bringen um die Vorteile seiner eigenen Resolution vorzubringen, aber vor allem muss man geduldig den anderen Delegierten zuhören und sich ihre Anliegen anhören, auch wenn man völlig anderer Meinung ist. Für mich waren diese drei Tage lehrreich und es hat mir echt viel Spaß gemacht. (Ilham HASSAN MOHAMUD, 2CK)

Am Mittwoch fuhren wir in die echte UNO City. An diesem Tag hatten wir eine Generalversammlung. Hier wurde jede Resolution, dann die dazugehörige Pro und Contra Rede vorgetragen und anschließend stimmten wir über jede Resolution ab. Am Mittwochabend trafen wir uns im Wiener Rathauskeller auf ein Abschlussdinner und Ehrungen der besten Delegierten.

Die Modell UNO Wien war eine tolle Erfahrung für mich. Ich würde wieder gerne mitmachen. Auch wenn die Vorbereitung nicht ganz einfach war, aber dafür habe ich viele nette Leute kennen gelernt. An diesen drei Tagen habe ich auch viel Neues gelernt über die anderen Länder und deren politische Meinung zu den verschiedensten Themen.

Dass wir an so einer tollen Veranstaltung teilnehmen durften, verdanken wir unseren tollen Klassenvorstand, der Frau Professor Arnautovic, die sich eingesetzt hat, dass wir überhaupt teilnehmen durften und uns diese drei Tage begleitet hat. (Melanie SCHOTTER, 2CK)

Modell-UNO-Wien 2019
Modell-UNO-Wien 2019
Modell-UNO-Wien 2019
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