Wie werden wir in Zukunft arbeiten? - Diskussion

Am 26. April 2019 fand in den Schulen des BFI eine Diskussion zum Thema „Zukunft der Arbeit“ statt, bei der Schülerinnen und Schüler aus vier Klassen (1AA, 1BA, 2AS und 2ES) Gelegenheit hatten, sich mit Vertreterinnen und Vertretern der Wirtschaft auszutauschen. Welche Berufe werden an Bedeutung gewinnen? Wird es manche Berufe gar nicht mehr geben? Welche Ausbildung brauchen junge Menschen heute, um auf dem Arbeitsmarkt Erfolg zu haben? Welche Fähigkeiten und Fertigkeiten sind gefragt? Zu diesen und anderen Fragen diskutierten Damianos Soumelidis, Managing Director bei IT-Berater Nagarro, Pamela Wagner, CEO der Marketingagentur Ajala Digital, und Philipp Müller, der bei Fertighaushersteller Hartl Haus für den Bereich Presse verantwortlich ist, mit den Jugendlichen.

Damianos Soumelidis ist überzeugt davon, dass Berufsbilder entstehen werden, von denen wir heute noch nicht wissen, dass es sie gibt. Das stellt auch Unternehmen vor Herausforderungen, erfordert es doch von ihnen, ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter entsprechend auszubilden und zu fördern. Er wünscht sich von den Arbeitskräften von morgen vor allem die Bereitschaft, sich an neue Gegebenheiten anzupassen und sich auf andere – neue – Tätigkeiten einzulassen.

„Sei Du selbst!“, rät Pamela Wagner den Schülerinnen und Schülern. In der Jugend geht es auch darum herauszufinden, welche Tätigkeiten zu einem passen – ein Prozess, in dem auch Fehler passieren dürfen. Wesentlich ist, den Herausforderungen in dieser Lebensphase ohne Angst zu begegnen und sich selbst die Zeit zu geben, um unterschiedliche Sachen auszuprobieren. Außerdem gilt es, sich an jenen Menschen zu orientieren, die einem ein gutes Gefühl geben.

Philipp Müller hält Offenheit für den wichtigsten Aspekt im Berufsleben und bei der Stellensuche. In seinem Unternehmen ist es selbstverständlich, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu fördern – und zwar in jenen Bereichen, in denen sie gut sind. Erfolg ist für ihn nicht nur ein Job, der einem Spaß macht, sondern beinhaltet auch ein erfülltes Familienleben.

Für die Jugendlichen war diese Veranstaltung eine großartige Gelegenheit, sich Tipps von erfolgreichen und erfahrenen Unternehmensvertreterinnen und -vertretern zu holen. Im Anschluss an die Diskussion im Plenum konnten interessierte Schülerinnen und Schüler in Einzelgesprächen mit den Gästen aus der Wirtschaft individuelle Fragen klären und Anregungen für ihre berufliche Orientierung erhalten.

Die Diskussion fand im Rahmen des Projekts „Schüler/innen gestalten Wandel“ statt (www.schuelergestaltenwandel.at). Wir danken Konstantinos Bitsios herzlich für die Organisation!

Prof. Judith Kast