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Ilona Duczyńska-Bibliothek

Unsere Schulbibliothek wurde im Rahmen eines Pädagogischen Nachmittages nach Ilona Duczyńska benannt. Ilona Duczyńska (1897 – 1978) war eine antifaschistische Widerstandskämpferin, Journalistin, Übersetzerin und Historikerin. Zeit ihres Lebens hat sie sich für soziale Gerechtigkeit, mehr Demokratie und Menschenrechte eingesetzt. Sie war die Ehefrau und wichtige Mitarbeiterin des Wirtschaftshistorikers Karl Polanyi.

MA Petra Unger, die Begründerin der Wiener Frauen*Spaziergänge,  Kulturvermittlerin und Akademische Referentin für feministische Bildung und Politik, hat einen lebendigen Vortrag über das Leben von Ilona Duczyńska gehalten.

Ilona Duczyńska war nicht nur die erste Studentin der Architektur, sondern auch die allererste Frau, die an der Akademie der bildenden Künste Wien inskribiert hat. Sie engagierte sich für die Friedensbewegung und die Rechte der Arbeiter*Innen. Ihre Haltung zeigt, dass Mut, Bildung und Solidarität zentrale Werte für eine bessere Zukunft sind.

Vor der Schulbibliothek, im 2. Stock am Gang, gibt es eine Ausstellung zu Ilona Duczyńska. Im LS 209 werden Bücher zu den Themen Black Lives Matter, Frauenrechte und Feminismus ausgestellt.

Beitrag verfasst von Prof. Karl Brendle