LLMs (Large Language Models) finden in der wirtschaftlichen Praxis ein breites Anwendungsfeld. Auch die SchülerInnen der IT-Schule des BFI Wien nutzen diese Technologien bereits im schulischen Alltag – etwa zum Vibe-Coden, zur Verbesserung von Code, zur Bearbeitung konkreter Fragestellungen oder zur Generierung von Hardware‑Reparaturanleitungen.
Wesentlich ist in diesem Kontext die Fähigkeit, präzise Arbeitsanweisungen zu formulieren bzw. effektiv zu „prompten“.
Ein guter Prompt berücksichtigt dabei mehrere zentrale Aspekte:
- Aufgabe: Was soll die KI konkret tun?
- Kontext / Rolle: In welcher Rolle oder mit welchem fachlichen Hintergrund soll die KI agieren?
- Zielgruppe: Für wen ist die Antwort gedacht?
- Format: Gewünschte Länge und Struktur, z. B. Stichpunkte, Tabelle oder Fließtext
- Stil & Einschränkungen: Tonfall, Sprache sowie Inhalte, die vermieden werden sollen
Im Rahmen der Initiative Young Science stellte Florentina Voboril, PhD (Algorithms and Complexity Group, TU Wien) die Funktionsweise von LLMs aus technischer Perspektive vor. In weiterer Folge wurde das richtige Prompten anhand konkreter Praxisbeispiele gemeinsam erarbeitet und geübt.
Beitrag verfasst von Prof. Reinhard Furtner, PhD












