Zum Inhalt springen
Startseite » Besuch des Tages der offenen Tür: Überbetriebliche Lehre Elektrotechnik @BFI Wien

Besuch des Tages der offenen Tür: Überbetriebliche Lehre Elektrotechnik @BFI Wien

Am 04.03.2026 fand der diesjährige Tag der offenen Tür am Ausbildungsstandort Johann-Hoffmann-Platz 9, 1120 Wien im Bereich der Überbetrieblichen Lehrausbildung Elektrotechnik am BFI Wien statt. Die Begeisterung unter den IT-SchülerInnen der 1BDV war spürbar. Es war eine einmalige Gelegenheit, mehr über diesen zukunftsorientierten Beruf, das Bewerbungsprozedere und die Ausbildung zu erfahren.

Am Standort wurden mehrere Workshops, Präsentationen und Live-Demonstrationen im Stationenbetrieb angeboten. Die Lehrlinge der Überbetrieblichen Lehre führten die SchülerInnen der IT-Schule der HAK/HAS BFI-Wien durch die modernen Labore, in denen sie an realen Projekten arbeiteten (unter anderem Mikrocontroller, Roboter etc.). Die Lehrlinge zeigten eindrucksvoll, was man im Verlauf der Ausbildung lernt. Im anregenden und praktischen Diskurs wurde Fachwissen zwischen den IT-KursteilnehmerInnen aus beiden Ausbildungsschienen ausgetauscht.

Die Lehrinhalte stellen sich wie folgt dar:

  • Elektrotechnische Grundlagen: Verständnis von Strom, Spannung, Widerstand, Leistung sowie Gleich- und Wechselstromkreisen.
  • Elektronische Bauelemente: Kenntnis und Handhabung von Widerständen, Kondensatoren, Dioden, Transistoren und integrierten Schaltungen (ICs).
  • Schaltungs- und Messtechnik: Aufbauen von elektronischen Schaltungen auf Steckbrettern oder Platinen sowie das Messen mit Multimeter und Oszilloskop.
  • Löten und Montieren: Fachgerechtes Löten von elektronischen Bauteilen (THT und SMD) und Montage mechanischer Komponenten.
  • Werkstoffkunde: Kenntnis über Leiterplattenmaterialien, Kunststoffe und Metalle.

Die Ausbildung in der Elektrotechnik bietet nicht nur vielversprechende Karrieremöglichkeiten, sondern auch eine breite Palette von Einsatzmöglichkeiten in verschiedenen Branchen. Ob in der Industrie, im Gesundheitswesen oder im Forschungsbereich – die Nachfrage nach qualifizierten Fachkräften ist hoch. Darüber hinaus gibt es Möglichkeiten zur Weiterbildung und Spezialisierung, die den Beruf noch abwechslungsreicher und zukunftssicherer gestalten.

Beitrag verfasst von: Prof. Reinhard Furtner, PhD